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Variante Süd ortsfern

Südumgehung “ortsfern” – (Haarnadelkurve)

Diese von uns favorisierte Trasse beginnt in der sogenannten Haarnadelkurve und geht von dort schnurgerade und nur durch Neuenrader Gebiet in nordöstlicher Richtung (bis etwa Hexentanzplatz). Von dort aus führt die Trasse zunächst noch ein Stück geradeaus und dann nach links (nordwestlich) durch das Welmecketal mit anschließender Anbindung an die B 229, Höhe Hüttenweg. Diese Trasse ist nur unwesentlich länger als die Varante 2b (= ortsnah) und verursacht erheblich weniger Baukosten, da keine Brücken erforderlich sind.

 

Vorteile dieser Trasse:

  • Sie ist die bei weitem kürzeste (da Anbindung bereits in der Haarnadelkurve erfolgt) und damit schnellste Umgehung.
  • Sie vermeidet Kurven und extreme Steigungen.
  • Sie vermeidet eine Belästigung der Bevölkerung der Stadt.
  • Sie ist die billigste Lösung: keine Brücken, weniger Winterdienst (da geringere Steigungen).
  • Sie ist eine echte Umgehung: wer von Werdohl nach Balve, von Lüdenscheid nach Menden fahren will, wird diese Umgehung gern annehmen; denn er wird etwa 10 Minuten
    einsparen.
  • Da eine Anbindung an die Innenstadt nicht vorgesehen ist, macht eine ortsferne Umgehung mehr Sinn, da nicht nur für die Lkw’s der Anstieg bis zur Wilhelmshöhe entfällt.
  • Die Ausdehnungsmöglichkeit der Stadt nach Süden bleibt bestehen.
  • Die Lebens- und Wohnqualität bleibt erhalten.
  • Die Freizeit- und Sportanlagen werden nicht ausgegrenzt.
  • Die Probleme der Innenstadt werden nicht einfach nur an den südlichen Stadtrand verlagert.

 

Suche nach einem Kompromiss:

Bei Abwägung aller Vor- und Nachteile fällt auf, dass im Fall dieser Variante nur wenig Nachteile einer Menge an Vorteilen gegenüberstehen. Wenn es gelingt, die Beeinträchtigung der Natur so gering wie möglich zu halten, sollte auch die Planungsbehörde von dieser besseren Lösung zu überzeugen sein.

Diese Trasse folgt einem natürlich vorgegebenen Taleinschnitt. Wenn nun hier mindestens an einigen Stellen die Straße um etwa 2 Meter tiefer gelegt würde, könnte mit Lärmschutzwänden eine “Verschachtelung” erreicht werden, d. h. diese Straße wäre teilweise mit “Dächern” versehen, die es dem Wild ermöglichen, weiterhin ungehindert von der nördlichen auf die südliche Seite des Waldes zu wechseln. Solche Wildbrücken sind andernorts bereits üblich. Weitere Schutzmaßnahmen der Natur südlich von Neuenrade sollten erdacht und diskutiert werden.

Parkstreifen

Überall dort, wo die Erste Straße dreispurig ist, z. B. neben der Eulengasse und, wenn man auf die Parkstreifen verzichtet, an der Volksbank und teilweise in der Bahnhofstraße), könnten Fußgängerinseln (besser: -streifen) errichtet werden. Fußgänger brauchen nicht mehr auf die wenigen Momente zu warten, in denen von links und von rechts kein Fahrzeug naht. Dann sind freie Lücken viel häufiger. Dies kann jeder schon jetzt in der Werdohler Straße, Einmündung Graf-Engelbert-Straße, ausprobieren.

Dieser Vorschlag liegt dem Rat der Stadt Neuenrade seit Mitte September 1999 vor. Er wurde in einer Ausschusssitzung von Herrn Bürgermeister Sasse nur kurz erwähnt und als “gegen den Trend” bezeichnet; heute würden Fahrbahnverengungen vorgezogen.

Variante Stadtmitte

Heutige Trasse

Verlauf

Diese Variante ist die heutige Straßenführung, also von der Wilhelmshöhe über die Werdohler-, die Erste -, die Bahnhof- und die Küntroper Straße weiter Richtung Langenholthausen und Balve. Sie durchquert die Stadtmitte Neuenrades und die Ortsmitte von Küntrop. Besonders werktags zwischen 16 und 18 Uhr erreicht der Lärmpegel ein fast unerträgliches Maß.

Nachfolgende Vorschläge zur Gestaltung eines erträglichen Verkehrsflusses und eines gefahrlosen Nebeneinanders von Fußgängern und Fahrzeugen erstrecken sich zwar im wesentlichen auf die Erste Straße; ähnliche Vorschläge lassen sich aber auch für die anderen Bereiche verwirklichen.

 

Vorschläge zur Änderung

  1. Die Ampelphasen sind so zu gestalten, dass der Verkehr in beiden Richtungen möglichst fließend aus der Stadt heraus fahren kann. <mehr>
  2. Wenn man auf die Parkstreifen verzichtet, an der Volksbank und teilweise in der Bahnhofstraße, könnten Fußgängerinseln (besser: -streifen) errichtet werden. Fußgänger brauchten dann nicht mehr auf die wenigen Momente zu warten, in denen von links und rechts kein Fahrzeug naht. <mehr>
  1. Schulkinder sind besonders während der Wartezeit auf den Bus nach Unterrichtsende gefährdet. Nach langem Stillsitzen toben sich nun die Kinder dort (vor Ihr Platz) aus. Hierbei kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen (Kinder laufen auf die Fahrbahn). Diese Haltestelle könnte verlegt werden: entweder an die Haltestelle Hinterm Wall oder Am Stadtgarten neben der Altentagesstätte, wenn man die Parkplätze neben der Bäckerei Kaiser als von Montag – Freitag morgens als Schulbushaltestelle nutzt.
  2. Linksabbieger führen oft zu einer Unterbrechung des Fahrzeugflusses. Der geplante (?) Kreisverkehr vor dem Feuerwehrhaus könnte hier Abhilfe schaffen: Linksabbieger fahren dann bis zum Kreisel, fahren um ihn herum zurück und können nun rechts abbiegen. Dies ist z. B. in Frankreich und Spanien gängige Praxis.

 

Zusammenfassung

Alle diese Vorschläge werden nicht ein einziges Fahrzeug weniger die Stadt durchfahren lassen. Aber der Lärm und die Abgase könnten erheblich reduziert werden, die Fußgänger könnten sich sicherer fühlen. Und das in wenigen Wochen. Das wäre doch schon einiges. Weitere Vorschläge nehmen wir gerne an!

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

 

Ampelphasen Erste Strasse

Die Ampelphasen vor und nach der Ersten Straße sind so zu ändern, dass in die Innenstadt einfahrende Fahrzeuge ohne anzuhalten die Innenstadt wieder verlassen können. Denn die Belästigung der Fußgänger und Anwohner durch Lärm und Abgase wird durch häufiges Stehen und Anfahren vervielfältigt; bei gleichmäßig fließendem Verkehr dürften die genannten Belästigungen mindestens halbiert werden.

Ferner hätten die Fußgänger etwa 20 bis 30 Sekunden je Minute Gelegenheit, die Fahrbahn gefahrlos zu überqueren, da für einfahrende Fahrzeuge die Rot-Phase verlängert würde. Für die Fahrer relativiert sich das längere Warten an den Ampeln, da sie anschließend ohne anzuhalten, durchfahren können. Die Kosten für diese Umstellung sind minimal. Der Umbau dauert nur wenige Stunden.

Dieser Vorschlag liegt dem Rat der Stadt Neuenrade seit Mitte September 1999 vor. Der Bau- und Planungsausschuß hat ihn ohne weitere Prüfung oder Begutachtung zuständigkeitshalber an den Landes-betrieb Straßenbau Hagen weitergeleitet. Eine Nachprüfung bzw. Nachbesserung durch die Stadt unterblieb. Vereinzelt wurde in Rat- und Ausschusssitzungen auf dieses Problem hingewiesen, ohne dass etwas unternommen wurde.

Alternativen

In der nebenstehenden Karte sind die Verläufe der unterschiedlichen Trassen eingezeichnet.Die gelb gekennzeichnete Trasse zeigt den aktuellen Verlauf der B229 durch die Stadtmitte.Blau eingezeichnet sehen Sie die geplante ortsnahe Variante der Umgehungsstarße. 

Die pink eingezeichnete Trassenführung ist die von unserem Verein favorisierte ortsferne Umgehung.

 

 

Um die geringe Entfernung zwischen Wohnbebauung und der geplanten ortsnahen Umgehungsstrasse zu verdeutlichen, haben wir einige Fotomontagen erstellt:

Südstraße 18, Blick aus dem Garten der Familie Kind.Das obere Bild zeigt die derzeiteige Situation. 

 

 

 

Das untere Bild zeigt, wie es aussehen könnte, wenn eine ortsnahe Umgehungstraße entsteht.

 

 

lm Glocken 4,
Blick aus dem Wohnzimmerfenster der Familie Hußmann. 

 

 

 

Hier ist zu sehen wie die geplante Brücke im Glocken aussehen könnte.

 

B229n könnte an Kosten scheitern

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Unterlagen fehlen noch

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Ein letzter Versuch / Wir kämpfen weiter

 

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Briefantwort Dr. Ramsauer MdB

 

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IG gegen nahe Trasse und für Kreisverkehr

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